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Projekte 2018

Kompetenzzentrum Medien - Innovative Hochschule "IfB"

Derzeit befindet sich die Gesellschaft in einem massiven Wandel innerhalb dessen die Digitalisierung in alle Bereiche des persönlichen Lebens Einzug erhält. Mit diesem Wandel sind eine Reihe von Potentialen und Herausforderungen verbunden. Diesen wird im Kompetenzzentrum Medien nachgegangen, welches als Teil des Instituts für Bildungscontrolling der PH Weingarten eingerichtet wurde. Das Team des Zentrums unterstützt v.a. Non-Profit-Organisationen (Schulen, Kindertageseinrichtungen, Museen, Vereine, etc.) bei der Umsetzung medienpädagogischer Projekte (Entwicklung, Implementierung und wiss. Begleitung). Ausgewählt werden die Projekte von einem Steering-Komitee, das sich aus Vertretern des Bildungsbüros, des Kreismedienzentrums, des Wirtschaftsmuseums Ravensburg und der PH Weingarten zusammensetzt.

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://joerg-stratmann.name/Projekte.html

http://www.bildungsconsulting-weingarten.de/ifb-teilprojekt-medienkompetenz.html

IfB - Institut für Bildungsconsulting PHWG

Die Pädagogische Hochschule Weingarten (PH Weingarten) plant mit dem regionalen Instituts für Bildungsconsulting (IfB) ihre Kernaufgaben in Forschung und Lehre zu erweitern und damit einen bedeutenden Beitrag zum Transfer von Bildung und Wissen in die Gesellschaft zu leisten. Mit ihrer breiten fachlichen Ausrichtung ist die Hochschule bestens gerüstet, um die gesellschaftlichen Brennpunktthemen der Region zu bearbeiten, namentlich auf den Feldern Bildungsgerechtigkeit, Geschlechtergleichstellung, Diversität, Flüchtlinge, Inklusion, Medienerziehung, Gesundheitsfragen, Umweltschutz, Demokratie und Kultur.

Das Bindeglied für den Transfer zwischen Hochschule und Gesellschaft sind Projekte des so genannten Community-Based Research (CBR). Darin wirken Akteure der Hochschule und externe Stakeholder partnerschaftlich zusammen. Auf diese Weise gelingt der Transfer von Wissen und Bildung nicht nur aus der Hochschule hinaus, sondern auch in sie hinein. Kernelement der Transferstrategie ist die Bündelung der CBR-Projekte im IfB.

Drei flankierende Maßnahmen stützen den Transfer und tragen somit zur einer nachhaltigen Entwicklung bei:

1) die Einbindung von regionalen Partnern über ein Buddy-System,
2) die Schaffung eines Transfermanagements zur Umsetzung,
3) die Einbindung und der Ausbau der regionalen Onlineplattform Oberschwabenportal für Kommunikation und Information rund um die CBR-Projekte und für den systematischen Aufbau von Wissen und frei zugänglichen Lernmaterialien sowie den Transfer der Ergebnisse.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartner
Prof. Dr. Jörg Stratmann (Leitung Teilprojekt Medien)
Dr. Martin Rehm (Transfermanager)

(R)EQUAL - (R)equalification of (recently) immigrated and refugee teachers in Europe

Das ERASMUS+ Projekt in Kooperation mit Uni Stockholm, Uni Wien sowie Uni Köln (2018-2021) sucht einen Beitrag zur Integration migrierter/geflüchteter Lehrkräfte in das Schulsystem zu schaffen. Dazu entwickelt das Konsortium theoretische Grundlagen und Material zur praktischen Anwendung, das Hochschulen in der zukünftigen Programment-wicklung unterstützt. Die open-access tools beinhalten u.a. ein Papier zum internationalen Vergleich der Rahmenbedingungen, ein Manual für sprachsensible Hochschuldidaktik sowie einen Methodenkoffer zur vielfaltsorientierten Lehre und eine digitale Literaturbank zur Professionalisierung im Lehrberuf. Alle Entwicklungen werden unter Einbindung von Teilnehmer*innen der Integrationsprogramme durchgeführt, die bereits an den Partnerstandorten ausgebracht werden. Dieser partizipative Zugang wird abschließend evaluiert.

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Katja Kansteiner

ProFLüp - Professionalisierung von Führungs- und Lehrkräften über PLG

Das Projekt, das von der Robert-Bosch-Stiftung finanziert wird (2018-2021), erforscht die Etablierung von Schulleitungs-PLG und nutzt dafür das Feld des HeadsUP-Projektes. Es erkundet, wie Schulleitungs-PLG arbeiten und welchen Effekt ihre Arbeit auf Führungskompetenz, Lehrkräfteprofessionalität und Schulentwicklung hat, sowohl mit Blick auf die Lernprozesse der Schüler*innen als auch auf den professionellen Umgang mit im Wandel befindlichen gesellschaftlichen und auf Schule wirkenden Herausforderungen. Das Projekt zielt darauf ab, ein Modell für Schulleitungs-PLG zu entwickeln, das Aussagen über grundsätzliche Strukturen, Prozesse und maßgeblich Vereinbarungen von PLG trifft. Die Entwicklung des Modells geschieht mit der Grounded Theory Methodology (Strauss & Corbin, 1996; Breuer, 2017). Das so entwickelte Modell kann sowohl als Grundlage weiterer Forschungen als auch als Reflexionsfolie für die Schulpraxis zur gelingenden Gestaltung von PLG dienen.

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Katja Kansteiner

Schulleitungsbesetzung unter der integrierenden Perspektive von Gender Mainstreaming und Diversity Management (SLGMDM)

Ziel des Forschungsprojektes ist es, das für Führungskräfteentwicklung und Karriereweg-planung im Schulbereich bedeutsame, aber wissenschaftlich noch kaum beachtete Besetzungsverfahren für Schulleitungen zu explorieren und den vielfältigen subjektiven Eindrücken, die dazu im Schulbereich ausgetauscht werden, systematische Erkenntnisse gegenüber zu stellen. Die wissenschaftliche Aufarbeitung von Erfahrungen rund um das Schulleitungsbesetzungsverfahren ermöglicht Verantwortlichen und Beteiligten, die Praxis auf einer wissenschaftlichen Basis zu reflektieren und weiterzuentwickeln, dort wo sich die Qualität erhöhen lässt.

Das Forschungsprojekt startete mit einem ersten Studienschritt „Schulleitungsbesetzung unter der integrierenden Perspektive von Gender Mainstreaming und Diversity Management“ (Drittmittelgeberin Max-Traeger-Stiftung). Ziel des explorativ forschenden Vorgehens war es, herauszuarbeiten, welche Differenzmerkmale im Schulleitungsbesetzungsverfahren aus Sicht verschiedenere beteiligter Gruppen Relevanz entfalten und wie sie von den Expert*innen hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Schulleitungsstelle eingeordnet werden. Mit Hilfe dieser über eine Interviewstudie gewonnenen Einsichten wurde bilanziert, inwiefern die Art und Weise der Beachtung bestimmter Differenzmerkmale vor dem Hintergrund von Verfahrens-bedingungen und Kontext dem Gleichstellungsanspruch folgen und welche Momente erlebt werden, durch die der Anspruch an Antidiskriminierung nicht gänzlich erfüllt zu sein scheint. Im zweiten Studienschritt verfolgt das Projekt die Klärung, inwieweit die Einschätzungen aus der Erststudie in Deutschland insgesamt geteilt werden. Eine Onlinebefragung über alle Gruppen hinweg, die Kenntnisse/Erfahrungen rund um das Schulleitungsbesetzungsverfahren haben (Lehrkräfte, Schulleitungen, Personen der Behörde/Schulaufsicht, Personalvertre-tungen, Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehindertenbeauftragte, Mitglieder der Schulkonferenz, Gemeindevertretungen) fand im Spätsommer 2018 statt. Ergänzend wird derzeit über eine Interviewstudie im Rahmen einer Dissertation die Relevanz von Differenzmerkmalen im Auswahlverfahren von Schulleiter*innen in der Schweiz analysiert. Weitere Teilstudien rund um das Schulleitungsbesetzungsverfahren sind geplant, ebenso ein Fachaustausch mit interessierten Personen im Jahr 2019.

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Katja Kansteiner

lea.online - Teilprojekt

Laufzeit: 2018 - 2021

Entwicklung eines digitalen Lern- und Diagnoseinstruments für funktionale Analphabet*innen.

Gesamtziel des Vorhabens – Zusammenfassung Basierend auf Vorarbeiten im Rahmen des BMBF-geförderten lea.-Projektes (Förderkennzeichen 01AB072901, Projektlaufzeit: 2008-2010) soll die existierende und in der Alphabetisierungs-Praxis eingesetzte Online-Diagnostik otu.lea (http://otulea.de) an die aktuellen didaktischen und technischen Anforderungen durch Alphabetisierungskräfte und Teilnehmer/innen angepasst und um berufsspezifische Förderelemente erweitert werden. Das in dem lea.-Projekt entwickelte Kompetenzmodell wurde inzwischen in das Rahmencurriculum des DVV aufgenommen, dient für diverse Akteure (z.B. Mittelgeber) als Bezugspunkt und bildet die Grundlage der leo.-Studie. Die diagnostische Basis des Projektes bildet somit ein deutschlandweit etabliertes, validiertes und einzigartiges Kompetenzmodell. Der Projektplan ist dabei so gestaltet, dass erste zentrale Verbesserungen und Erweiterungen bereits im ersten Jahr der Projekt-Laufzeit zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartnerin
Prof. Dr. Ilka Koppel

LADECI - Language Acquisition within Demoncratic Citizenship Education

Im ERASMUS+ Projekt “LADECI – Language Acquisition within Democratic Citizenship Education“ (2017-2019) entwickelt eine internationale Expert*innengruppe ein Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, das methodisches Wissen über Sprachunterricht und Sprachbildung mit Demokratieerziehung verknüpft.

Das Angebot qualifiziert Pädagog*innen für die Gestaltung von Unterrichtsarrangements, die die Sprachkompetenzen der Schüler*innen durch ein demokratisches Miteinander stärkt. Nach einer ersten Durchführung einschließlich Evaluation wird das finale Fortbildungskonzept samt Materialien Multiplikator*innen über eine Schulung vorgestellt. Sie haben dann die Möglichkeit, es über ihre Fortbildungsaktivitäten an Schulen ihres Verantwortungsbereichs zugänglich zu machen

Weitere Informationen finden Sie hier.

Projektverantwortung
Prof. Dr. Katja Kansteiner
Christoph Stamann

GameLet - Gamifizierte, medienunterstützte Förderung der Leseflüssigkeit in mehreren Sprachen

Förderdauer:
September 2018 – August 2021

Förderprogramm:
Strategische Partnerschaft im Bereich Schulbildung, Erasmus+

Projektleitung:
Prof. Dr. Ute Massler (Gesamtprojektleitung)
Prof. Dr. Wolfgang Müller
Dr. Susanne Haake

Projektpartner:
Hochschulen
- Hochschule Rhein-Waal (Deutschland)
- Universidade do Minho, Braga (Portugal)
- Open University of Cyprus (Zypern)
- Ministry of Education and Culture Cyprus (Zypern)

Schulen
- Realschule Weingarten (Deutschland)
- KE DIMOTIKO SXOLEIO LEMESOU (Zypern)
- Agrupamento de Escolas Póvoa de Lanhoso (Portugal)

Kurzbeschreibung des Projekts:
Hauptanliegen des Projekts ist es, die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler durch eine Verbesserung ihrer Leseflüssigkeit zu fördern und weiterzuentwickeln. Dabei soll im Rahmen des Projekts mehrsprachiges medienunterstütztes Material unter Beachtung eines Game-Ansatzes entwickelt werden, um die Lesekompetenz leseschwacher SchülerInnen zu fördern. Dadurch werden durch das Projekt zudem zwei zentrale Aspekte der heutigen Unterrichtspraxis miteinbezogen. Diese sind zum einen die Förderung von Mehrsprachigkeit und zum anderen die Förderung des Einsatzes digitaler Medien und modernen Technologien im Unterricht. Letztere tragen dadurch auch zum curricularen Ziel der Medienbildung der SchülerInnen bei.

Einschlägige Studien (OECD 2010; 2016) im Bereich der Lesekompetenz belegen eine mangelhafte Entwicklung der Lesefähigkeiten der Lernenden sowohl im Primar- als auch im Sekundarstufenbereich. Es gilt daher, die Lesefähigkeiten der SchülerInnen zu verbessern, da sich eingeschränkte Lesefähigkeiten auf die Schulleistungen in allen Fächern auswirken und schließlich auch auf den Beruf und das alltägliche Leben. Obwohl die Schulung der Leseflüssigkeit im Bereich der L1 bereits beträchtliche Beachtung und Zustimmung gefunden hat (NICHD, 2000), so erfährt die Schulung der Leseflüssigkeit im L2-Bereich erst jetzt eine gewisse Aufmerksamkeit.

So wirkungsvoll Methoden wie bspw. das wiederholende Lesen sind, so ermüdend und motivationsraubend sind sie aufgrund ihrer Eintönigkeit. Daher gilt es neue mediengestützte und gamifizierte Methoden zu entwickeln, die sich positiv auf die Übungsmotivation der SchülerInnen und dadurch auch auf ihre Lesefähigkeiten (v.a. die Leseflüssigkeit) in mehreren Sprachen auswirken sollen.

Als methodischer Zugang wurde der Design Based Research-Ansatz (DBR) gewählt (van den Akker et al. 2006), der methodisch-didaktische Interventionen für die Lösung von komplexen Problemen entwickeln und gleichzeitig theoretisches Wissen über die damit zusammenhängenden Lehr- und Lernprozesse generieren möchte. Das Projekt strebt an, Beiträge zur theoretischen Fundierung einer mehrsprachigen Leseförderung zu leisten sowie praxistaugliche Produkte zu entwickeln.

Van Den Akker, J.; Gravemeijer, K.; McKenney, S.; & Nieveen, N. (2006). Introducing educational design research. Educational design research, 1, 3-7.

OECD (2010): PISA 2009 Results. Executive Summary. (http://www.oecd.org/pisa/pisaproducts/46619703.pdf, 13.04.2017).

OECD 2016 (Hrsg.): PISA 2015. Ergebnisse im Fokus. (http://www.oecd.org/berlin/themen/pisa-studie/PISA_2015_Zusammenfassung.pdf, 13.04.2017)

NICHD – National Institute of Child Health and Human Development (2000): Report of the National Reading Panel: Teaching children to read – An evidence-based assessment of the scientific research literature on reading and its implications for reading instruction. Washington, DC: U.S. Government Printing Office.

MeisterPOWER - Eine Online-Simulation für den Wirtschaftsunterricht

PH Weingarten und der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) entwickeln eine Online-Simulation für das neue Schulfach Wirtschafts, Berufs- und Studienorientierung (WBS)

Das Projekt MeisterPOWER setzt sich aus einer Online-Lernsoftware sowie ergänzenden Begleitmaterialien zusammen und vermittelt Kompetenzen aus dem WBS-Bildungsplan. Schüler*innen erhalten realitätsnahe Einblicke in Abläufe sowie Tätigkeiten in verschiedenen Handwerksberufen. MeisterPOWER richtet sich an die Sekundarstufe I aller allgemein bildenden Schulen. Die Erstellung von MeisterPOWER wurde durch den Fachbereich „Serious Games – Kompetenzförderung durch adaptive Systeme“ der Universität Ulm sowie den Fachbereich Wirtschaftsdidaktik der Pädagogischen Hochschule Weingarten wissenschaftlich begleitet. Das Unterrichtsbegleitmaterial wurde von Prof. Dr. Claudia Wiepcke und Manfred Mohr konzipiert. Nähere Informationen sowie den Zugang zum Spiel finden Sie unter www.meister-power.de.

Flyer MeisterPOWER

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Claudia Wiepcke

StartLearnING

StartLearnING ist ein Gemeinschaftsprojekt der PH Weingarten mit der HS Reutlingen. Ziel des Projekts ist eine Verbesserung des MINT-Unterrichts im naturwissenschaftlich-technischen Sachunterricht sowie im Fach BNT der Orientierungsstufe. Im Projekt werden Unterrichtsmaterialien und Unterrichtseinheiten entwickelt, in denen naturwissenschaftliche und technische Themen miteinander vernetzt unterrichtet werden können. Dies geschieht in Kooperation von Ingenieur/-innen, Hochschullehrenden und Lehrkräften an ausgewählten Partnerschulen.

Die entwickelten Unterrichtseinheiten werden in der Schulpraxis evaluiert und optimiert. Parallel dazu wird eine auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte abgestimmte Fortbildungsreihe zu den Unterrichtsthemen entwickelt mit dem Ziel, Lehrkräfte an ihren Schulen bei der Umsetzung der Unterrichtseinheiten zu begleiten und zu unterstützen und dadurch eine nachhaltige Stärkung des MINT-Unterrichts zu erzielen.

Inhaltlich-methodischer Schwerpunkt ist die Entwicklung technischer Lösungen über Konstruktionsaufgaben. Fragen aus der Biologie dienen dabei als Interessenanker, anhand derer SchülerInnen und Lehrkräfte an technische Fragestellungen herangeführt werden und die Ansatzpunkte für interdisziplinäre Betrachtungen bieten. Problembasiertes Konstruieren wird dabei als Grundprinzip für naturwissenschaftlich-technische Lehr- und Lernarrangements im Sinne wissenschaftlichen Denkens verstanden.

Projektlaufzeit:
01/2018 – 12/2020

Drittmittelgeber:
vector Stiftung (https://www.vector-stiftung.de)

Projektbeteiligte:
Prof. Dr. E. Hennig (HS Reutlingen),
M. Hennig (HS Reutlingen),
R. Klepser (PH Weingarten),
Prof. Dr. H. Weitzel (PH Weingarten),
Dr. M. Binder (PH Weingarten)

Transfer von Bildung und Wissen in die Zivilgesellschaft der Region Oberschwaben

Das Kompetenzzentrum Medien ist Teil eines 5-jährigen Projekts welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird. Unser Ziel ist es Ideen aus der Zivilgesellschaft aufzugreifen und mit Hilfe wissenschaftlicher Fragestellungen und Herangehensweisen umzusetzen. Das bedeutet, dass wir Sie gerne dabei unterstützen möchten Ihre innovativen Ideen im Rahmen eines Projekts zu planen, umzusetzen und somit der Öffentlichkeit (z.B. innerhalb einer Schule oder eines Vereins) zugänglich zu machen. Uns geht es dabei vor allen Dingen um Ideen und Pläne, die in eines oder mehrere der folgenden Themengebiete fallen:

Leitenden Fragen für Sie könnten hierbei sein:

  • Handelt es sich um eine einmalige Aktion („Mal etwas Ausprobieren“), oder ist eine längerfristige Integration in den (Schul)Alltag anvisiert?
  • Welche(s) Ziel(e) sollen mit dem Projekt erreicht werden:

    • mediendidaktische Kompetenz
    • medienerzieherische Kompetenz
    • sozialisationsbezogenen Kompetenz
    • organisationsbezogene Kompetenz
    • Sind die anvisierten Ziele domänengebunden oder fächerübergreifend?

  • Trägt Ihr Projekt dazu bei:

    • mehr Bildungsgerechtigkeit herzustellen?
    • die Bildungsbeteiligung und -chancen insgesamt zu erhöhen?
    • einen Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Zivilgesellschaft zu fördern?

An wen wenden wir uns mit dem Kompetenzzentrum Medien und wer kann sich bei uns bewerben? Wir sind prinzipiell offen für Ideen und Pläne aus den verschiedensten Bereichen der Zivilgesellschaft. So sind möglich Partner zum Beispiel:

  • Eltern und Schüler
  • LehrerInnen
  • Schulen und andere Bildungseinrichtungen (z.B. VHS)
  • KITAs & KIGAs
  • Jugendzentren
  • Senioreneinrichtungen
  • Vereine
  • andere Arten von NPO

Wenn Sie sich dafür entscheiden sich bei uns mit Ihrer Idee zu bewerben und Sie dann gefördert werden, so geschieht die Umsetzung in Kooperation mit verschiedenen Partnern, die alle von Anfang an aktiv in den Projektprozess mit einbezogen werd

Jetzt werden Sie sich vielleicht fragen, warum Sie sich bei uns bewerben sollten und was wir Ihnen bieten können. Die folgende Auflistung deutet schon einmal auf ein paar Kernpunkte hin, warum das Kompetenzzentrum Medien für Sie ein wertvoller Partner sein könnte:

Wir bieten Ihnen:

  • ein qualifiziertes Team mit langjährige Erfahrung in der Planung und Umsetzung von (Schul)Projekten

    • Jörg Stratmann
    • Martin Rehm
    • engagierte Studierende der PH Weingarten

  • kostenlose Unterstützung für angenommenen Projekte bei der:

    • (medien)didaktische Konzeption Ihrer Vorhaben
    • Beantragung zusätzlicher finanzieller Fördermittel
    • Umsetzung, Auswertung und Dokumentation Ihres Vorhabens
    • Konzeption strategischer Überlegungen zum Medieneinsatz

  • einen Raum in dem Sie unterschiedliche Veranstaltungsformate für Ihr Projekt(ideen) ausprobieren und testen können (z.B. Informationsveranstaltungen, Workshops, Beratungen, Fortbildungen, Vorträge, Kolloquien etc.)
  • die Möglichkeit Ihr Projekt in der Region Oberschwaben bekannt zu machen

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann bewerben Sie sich doch mit Ihrer Idee bei uns. Hierzu bieten wir Ihnen die folgende Möglichkeiten:

  • Sie sind sich schon sicher was Sie erreichen wollen? Dann schicken Sie uns eine eMail und beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben.

  • Sie haben schon eine gute Idee, wissen aber noch nicht genau worauf wir bei der Bewertung Ihres Vorhabens achten? Dann schauen Sie sich einmal unser Bewertungskriterien an. Hier erläutern wir die Eckpunkte unserer Evaluation und worauf Sie bei der Beschreibung Ihrer Idee achten sollten. 

  • Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Idee etwas für unser Kompetenzzentrum Medien ist? Das macht nichts. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und wir können gerne schon einmal über Ihre Ideen und Pläne sprechen.

Fördergeber: BMBF 

Laufzeit:
01.01.2018 - 31.12.2022

Budget:
2.200.000€ (Förderung des Instituts)

Aufgaben: 
Projektleitung; Mitwirkung bei der Projektakquise; Gestaltung, Implementierung und Evaluation von Medienprojekten;