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Abgeschlossene Projekte

Indikatorengestütze Bildungsberichte für den Bodenseeraum

Laufzeit: 05/2012 - 07.2013

Um den Bodensee herum befindet sich eine Reihe namhafter Städte und Kommunen, die Bildung als bedeutsam für die Wettbewerbsfähigkeit des jeweiligen Standorts und der Region erkannt haben. Der Bodenseeraum ist heute in Bezug auf Bildung nicht transparent erschlossen, geschweige denn sind die Entwicklungsstrategien der Kommunen auf Bildungs- indikatoren ausgerichtet. Gerade in einer wirtschaftlich vernetzen Region wie dem Bodenseeraum ist allerdings wichtig, eine vergleichbare Datengrundlage für eine voraus- schauende Bildungsplanung zu gewährleisten.

Weitere Informationen: s. Website

Projektleitung:
Prof. Dr. Jörg Stratmann, PH Weingarten

Geschlecht und Pädagogik im mono- und koedukativen Unterricht

Die Studie zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Budde (Universität Flensburg) (2012-2014, Auftraggeber: Sießener Schulen GmbH) widmet sich der Frage nach dem Umgang und den Effekten in drei parallelen 5. Klassen an einem Gymnasium der Sießener Schulen GmbH im Schuljahr 2011/2012 in Bezug auf Geschlecht. Es handelt sich dabei um je eine Jungen- eine Mädchen- sowie eine gemischtgeschlechtliche Klasse. Als Fokus sind Schul‐ und Klassenklima, Geschlechterkonzepte sowie pädagogisch‐didaktische Dimensionen gesetzt, die detaillierte Aussagen über das Geschehen und mögliche Effekte der unterschiedlichen Klassenkonstellationen ermöglichen.

Budde, J., Kansteiner, K. & Bossen, A. (2016). Zwischen Differenz und Differenzierung. Erziehungswissenschaftliche Forschung zu Mono- und Koedukation. Wiesbaden: Springer.

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Katja Kansteiner

Schulentwicklung - auf dem Weg zur geschlechtergerechten Schule

Die Schulevaluation am Eugen-Bolz-Gymnasiums Rottenburg (2011) zur Frage nach Geschlechtergerechtigkeit im Rahmen der koedukativen Organisationsform untersuchte solchen Aspekten, die aus der Koedukationsforschung bekannt sind, ein unausgeglichenes Geschlechterverhältnis mit zu produzieren: (1) die Gestaltung von Unterricht in didaktisch-methodischer Hinsicht sowie die Unterstützung und Beurteilung der Schüle*innenleistung durch die Lehrkräfte, (2) das Aufmerksamkeitsverhalten und die Rückmeldeart von Lehrkräften im Unterricht sowie (3) der Umgang unter Klassenkamerad*innen in Situationen, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie im täglichen Schulleben der Jugendlichen bedeutsam sind und zu ihrer Schulzufriedenheit und ihrem Schulerfolg beitragen. Die Daten wurden erhoben über einem Schülerfragebogen, einen Lehrer*innenfragebogen, der auch die Arbeit mit Vignetten umfasste, sowie ein Fragekatalog offener Fragen an Vertreter*innen aus Kollegium, Schulleitung und Elternschaft. Ferner wurde die Aufgabenverteilung im Kollegium statistisch erfasst.

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Katja Kansteiner

Identifikation und Geschlecht. Die Rezeption des Buches Judit als Gegenstand empirischer Bibeldidaktik.

Laufzeit: 2010 - 2013 2012 - 2013
Gefördert durch Langesgraduiertenmittel.

Das Dissertationsprojekt (Alexandra Renner) untersucht mit HIlfe der sog. Reminding-Methode die Rezepion des Buches Judit unter Schülerinnen und Schülern einer 10. Jahrgangsstufe. Die Studie zeigt, was Schülerinnen und Schüler beim Lesen beschäftigt und worin sich weibliche und männliche Jugendliche in der Textrezeption unterscheiden.

Ansprechpartner:
Lothar Kuld

Formen und Effekte institutioneller Begleitung

Laufzeit: 2010 - 2013

Dieses Projekt wurde gefördert durch die Stiftung Liebenau.

Das Projekt (Prof. Dr. Kuld, Dr. Angele, Prof. Dr. Brüll, Honorarprofessorin Dr. Dinter) untersucht, wie Sozialunternehmen Praktikantinnen und Praktikanten und Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen des Sozialprojektes "Compassion" in szozialen Einrichtungen engagieren, von den Institutionen begleitet werden und welche Qualitätsmerkmale für gute Begleitung von den Institutionen entwickelt werden.

Ansprechpartner*in:
Dr. Claudia Angele
Prof. Dr. Lothar Kuld

INTeB: Innovation naturwissenschaftlich - technischer Bildung

Laufzeit: 01/2011 - 07/2014

Teilprojekt 2:
Handeln von Lehrpersonen in schüleraktiven Phasen im naturwissenschaftlichen Lernen unter allgemein- und fachdidaktischer Perspektive.

Das oben beschriebene Projekt stellt ein Teilprojekt des Forschungsprjekts INTeB - "Innovation naturwissenschaftlich - technischer Bildung an Grundschulen in der Region Bodensee" dar. INTeB ist ein Kooperationsprojekt der 3 pädagogischen Hochschulen - Weingarten, St. Gallen und Vorarlberg. Das Pojekt wird gefördert von der Internationen Bodenseehochschule und vereinigt weitere Kooperationspartner (Schulamt Markdorf; ZLT Zeppelin Friedrichshafen, Bodensee Airport). Das Forschungsvorhaben wird von einer interdisziplinären Forschergruppe getragen mit KollegInnen aus der Physik, dem Sachunterricht, der Erziehungswissenschaft und der Pädagogischen Psychologie und gliedert sich in 4 Teilprojekte. Die Kernfrage, welche uns in unserem Teilprojekt beschäftigt, fragt nach der Gestaltung der Lernbegleitung in dem mobilen Lernarrangement "Fliegen". Diese soll sowohl anhand von allgemeindidaktischen Qualitätsmerkmalen der Lernunterstützung als auch von fachdidaktischen Aspekten des naturwissenschaftlichen Arbeitens erfasst werden.

Projektleitung:
Prof. Dr. Bernd Reinhoffer, PH Weingarten (Gesamtleitung)
Dr. Stefanie Schnebel, PH Weingarten (Teilprojekt 2)

Projektmitarbeiterin:

Sandra Wagner, PH Weingarten

Ethnograpie des Unterrichtsgesprächs - ein Beitrag zur Analyse von Unterrichtsgesprächen über Differenz und Alltagserfahrung im Unterricht

Laufzeit: 2008 - 2010,
gefördert durch das Schlieben-Lange Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden - Württemberg

Laufzeitverlängerung: 2008 - 2010

Habilitationsprojekt
Das qualitativ-empirische Forschungsprojekt (Dr. Claudia Angele) leistet einen Beitrag zur fachdidaktisch orientierten empirischen Unterrichtsforschung im Fach Alltagskultur und Gesundheit unter der Perspektive eines ethnographischen Zugangs. Im Kontext des Projektes wurde ein forschungsmethodisches Instrumentarium zur empirischen Analyse von Unterrichtsgesprächen über differente und gemeinsame Alltagserfahrung von Kindern im Hinblick auf alltagskulturelle Themen entwickelt und erprobt.
Ausgehend von der ethnographischen Methode der "Dichten Beschreibung" (Geertz 1987) wurde in Kombination mit Formen der Qualitativen Inhaltsanalyse (Mayring 2002; 2008) eine methodische Adaption entwickelt, welche sich für die Analyse von Unterrichtsgesprächen als geeignet zeigt.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Lothar Kuld

Weiterqualifizierung für schulische Führungskräfte und Lehrkräfte, die sich für Führungspositionen und Funktionsstellen interessieren

Die Forschungsstelle für Schulpädagogik für Schulpädagogik und der Tübinger Akademie für Fortbildung TAFF (2004-2011 zusammen mit Projektleitung Christoph Huber) bot in Zusammenarbeit mit dem Ruth-Cohn-Institut ein zweieinhalbjähriges Qualifizierungsprogramm für schulische Führungskräfte an, das in fünf Modulen zentrale Fragestellungen der Leitung und Führung von Schule bearbeitet und in den schulischen Alltag transferiert. Für die Durchführung lag das Konzept der Themenzentrierten Interaktion zugrunde. Jeder Qualifizierungsdurchgang wurde mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens sowie phasenweise teilnehmender Beobachtung wissenschaftlich begleitet.

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Katja Kansteiner

Evaluation der Kooperativen Oberstufe (KORST) im Kanton Zug

Im internationalen Forschungsprojekt unter Projektverantwortung von Herrn Prof. Dr. Hans-Ulrich Grunder mit Schulen der Sekundarstufe 1 im Kanton Zug (Schweiz) (2003-2004, Auftraggeber: Direktion für Bildung und Kultur des Kantons Zug (Schweiz)/Amt für gemeindliche Schulen) zur Evaluation der Wirkung und Akzeptanz der Schulstrukturänderung zur Kooperativen Oberstufe. Befragt wurden u.a. Schüler*innen per standardisiertem Fragebogen, Schulleiter*innen mit leitfragengestützten Interviews und Schulpräsident*innen mit schriftlichen Interviews.

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Katja Kansteiner

Beurteilen und Fördern im Kanton Zug: Evaluation der Versuchsphase

Das internationale Forschungsprojekt mit schweizer Multiplikator*innen im Bereich Leistungsbeurteilung unter der Projektverantwortung von Herrn Prof. Dr. Hans-Ulrich Grunder (2002, Auftraggeber: Direktion für Bildung und Kultur des Kantons Zug (Schweiz)/Amt für gemeindliche Schulen) verfolgte das Ziel, die Einstellung und Erfahrungen einer Mediator*innengruppe (42 Lehrkräfte) zur eigenen Praxiserprobung im Rahmen der Weiterbildung in alternativen Formen der Leistungsbeurteilung zu ermitteln. Ferner wurde ein Vorschlag für ein realisierbares Gesamtkonzept zur Verbreitung der neuen Formen der Leistungsdokumentation und -beurteilung entwickelt.

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Katja Kansteiner

Übereinstimmungen und Unterschiede im Führungsverhalten von Schulleiter*innen

Die Untersuchung im Rahmen der Dissertation (1999-2002) überprüfte empirisch, worin Frauen und Männer in der Schulleitung – gemessen an Ansprüchen moderner Führung – in ihrer Personalführung übereinstimmen bzw. worin sie sich unterscheiden. Ferner wurde danach gefragt, wie unterstützend die Lehrkräfte dieses Führungsverhalten erleben. Über einen standardisierten Fragebogen, der an Lehrkräfte aller Schularten in Baden-Württemberg gerichtet war, wurden auf der Basis der Aussagen von Lehrkräften die Führungsprofile der Vorgesetzten erstellt und in einen Vergleich gebracht.

Kansteiner-Schänzlin, K. (2002). Personalführung in der Schule - Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen Frauen und Männern in der Schulleitung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Katja Kansteiner